Soweit ich mich an die Anfänge erinnere, waren die beiden Jugendgebetskreise von Singen (geleitet durch Isabel) und Hilzingen (geleitet durch Andreas) auf Vermittlung von Pfarrer Benkler miteinander in Kontakt gekommen. Dies ist nun schon über zwanzig Jahre her. Wir haben uns im Kardinal Bea Haus zu gemein- samen Gebets- und Lobpreiszeiten getroffen und uns gegenseitig zur Teil- nahme am Gebetskreis eingeladen. Zentraler Treffpunkt war die Sonntag- abendmesse.
Beim Deutschen Katholikentag 1990 in Berlin lernten wir aus Ravensburg die Gemeinschaft Immanuel kennen. Andy kam auch auf die Idee miteinander nach Ravensburg zur Vesper der Gemeinschaft Immanuel zu fahren. Die lebendigen Zeugnisse und Lehren dort, der feurige Lobpreis und nicht zuletzt die vielen intensiven Gespräche während der einstündigen Fahrten begeisterten uns.
Über viele Monate wurde daraus ein regelmäßiger "Pilgerzug" von Gebets- kreislern und Freunden, die sich sonntags vor Peter und Paul zur Abfahrt nach Ravensburg trafen. Zu unseren besten Zeiten waren es mindestens 20 junge Leute aus St. Peter und Paul und umliegenden Ortschaften, die sich sowohl zur sonntäglichen Abendmesse, als auch zu den Fahrten nach Ravensburg trafen.
Wir fehlten an diesen Abenden aber auch in der Abendmesse von Peter und Paul, was Pfarrer Benkler zur Nachfrage bewegte, wo wir denn immer wieder alle wären.
Alle hatten die Sehnsucht, irgendwann nicht mehr so weit (1 Stunde einfach) fahren zu müssen, um einen so lebendigen und evangelisierenden Gottesdienst wie die Vesper in Ravensburg mitfeiern zu können. Es war die Sehnsucht Gott zu feiern im Lobpreis und in der Anbetung, eine gute Lehre zu hören und Zeugnis zu geben von dem Aufbruch, den wir als Einzelne aber auch als Gruppe erlebt hatten. Wir waren beseelt davon, Menschen von Jesus zu erzählen und gingen, auch recht bald, am Samstagmorgen auf die Straße, um Menschen zum Lobpreisgottesdienst einzuladen.
In Pfarrer Benkler fanden wir ein offenes Ohr und die weitere Begleitung. Mit ihm, Veronika, Isabel, Brigitte und Andy haben wir damals die "Vesperalterna- tive" für den Hegau aus der Traufe gehoben: den Lobpreisgottesdienst. Zunächst war er nicht als fortlaufender Gottesdienst, sondern als gelegent- liches einzelnes Angebot geplant. Für uns aber war er die Erfüllung unserer Sehnsucht und eine große Herausforderung an Mut und Gottvertrauen.
Der erste Lobpreisgottesdienst war damals kurz vor den Sommerferien im Juli1991 und so ergab sich danach eine "natürliche" Pause. Doch die Resonanz in uns und von den Mitfeiernden war so bestärkend, dass wir direkt im Herbst weitere Gottesdienste feierten und planten.
Wir konnten zum ersten Mal erfahren, dass Gott uns (damals) "junge Hechte" in Dienst nahm und uns dennoch so reich beschenkte, wie wir es nach einem Besuch der Vesper in Ravensburg gewesen waren. Der Lobpreisdienst hat uns in der Hingabe an und im Leben mit Gott gestärkt und immer wieder darauf gestoßen, wie sehr wir von Seiner Gnade leben. Vor allem in den schwierigen Richtungsauseinandersetzungen im Leitungsteam. Nach einigen Monaten war Wachstum in jeder Hinsicht möglich und sogar geboten. Wir lernten einander zu vergeben und von unserem Bauchnabel weg auf den Gekreuzigten zu schauen. Das war die Zeit, in der es erste Ein- und Ausstiege ins Vorberei- tungsteam gab.
Der wachsende Besucherstrom des Lobpreisgottesdienstes bestärkte uns aber in der Einschätzung, dass Gott all unser Wollen und Versagen segnete und es weiter gehen sollte. So wuchsen die Dienste nach und nach, am Beginn gab es gerade mal drei Sängerinnen und drei Gitarren, zwei Segnende usw.! Weitere Seelsorge oder das Treffen im Pfarrsaal kamen erst hinzu, als sich von den Mitfeiernden immer mehr in Dienst nehmen ließen und uns unterstützen wollten.
So macht der Lobpreisgottesdienst seit fast 20 Jahren die Erfahrung, dass Gott immer wieder für die Mitarbeiter sorgt, in ihrem persönlichen Leben und Umfeld, aber auch in den einzelnen Dienstbereichen, die immer mal wieder einen Wechsel erlebten und neu zu besetzen waren.
Im Gründungslobpreisteam waren meiner Erinnerung nach: Brigitte, Isabel, Steffi, Andreas, Pfarrer Benkler, Veronika, Martha-Maria und Hansjörg, Christine, Beate, Raffaela und Susanne. An die Gesichter der Singener Gebetskreisler kann ich mich zwar noch erinnern, leider aber nicht an ihre Namen.
Am Ende der Historie möchte ich die kleine Therese von Lisieux bitten, erneut Rosen der Liebe und der Gnaden über die Lobpreisgottesdienste zu erbitten, über alle, die sie besuchen und über alle, die in ihnen treu dienen.
Beim Deutschen Katholikentag 1990 in Berlin lernten wir aus Ravensburg die Gemeinschaft Immanuel kennen. Andy kam auch auf die Idee miteinander nach Ravensburg zur Vesper der Gemeinschaft Immanuel zu fahren. Die lebendigen Zeugnisse und Lehren dort, der feurige Lobpreis und nicht zuletzt die vielen intensiven Gespräche während der einstündigen Fahrten begeisterten uns.
Über viele Monate wurde daraus ein regelmäßiger "Pilgerzug" von Gebets- kreislern und Freunden, die sich sonntags vor Peter und Paul zur Abfahrt nach Ravensburg trafen. Zu unseren besten Zeiten waren es mindestens 20 junge Leute aus St. Peter und Paul und umliegenden Ortschaften, die sich sowohl zur sonntäglichen Abendmesse, als auch zu den Fahrten nach Ravensburg trafen.
Wir fehlten an diesen Abenden aber auch in der Abendmesse von Peter und Paul, was Pfarrer Benkler zur Nachfrage bewegte, wo wir denn immer wieder alle wären.
Alle hatten die Sehnsucht, irgendwann nicht mehr so weit (1 Stunde einfach) fahren zu müssen, um einen so lebendigen und evangelisierenden Gottesdienst wie die Vesper in Ravensburg mitfeiern zu können. Es war die Sehnsucht Gott zu feiern im Lobpreis und in der Anbetung, eine gute Lehre zu hören und Zeugnis zu geben von dem Aufbruch, den wir als Einzelne aber auch als Gruppe erlebt hatten. Wir waren beseelt davon, Menschen von Jesus zu erzählen und gingen, auch recht bald, am Samstagmorgen auf die Straße, um Menschen zum Lobpreisgottesdienst einzuladen.
In Pfarrer Benkler fanden wir ein offenes Ohr und die weitere Begleitung. Mit ihm, Veronika, Isabel, Brigitte und Andy haben wir damals die "Vesperalterna- tive" für den Hegau aus der Traufe gehoben: den Lobpreisgottesdienst. Zunächst war er nicht als fortlaufender Gottesdienst, sondern als gelegent- liches einzelnes Angebot geplant. Für uns aber war er die Erfüllung unserer Sehnsucht und eine große Herausforderung an Mut und Gottvertrauen.
Der erste Lobpreisgottesdienst war damals kurz vor den Sommerferien im Juli1991 und so ergab sich danach eine "natürliche" Pause. Doch die Resonanz in uns und von den Mitfeiernden war so bestärkend, dass wir direkt im Herbst weitere Gottesdienste feierten und planten.
Wir konnten zum ersten Mal erfahren, dass Gott uns (damals) "junge Hechte" in Dienst nahm und uns dennoch so reich beschenkte, wie wir es nach einem Besuch der Vesper in Ravensburg gewesen waren. Der Lobpreisdienst hat uns in der Hingabe an und im Leben mit Gott gestärkt und immer wieder darauf gestoßen, wie sehr wir von Seiner Gnade leben. Vor allem in den schwierigen Richtungsauseinandersetzungen im Leitungsteam. Nach einigen Monaten war Wachstum in jeder Hinsicht möglich und sogar geboten. Wir lernten einander zu vergeben und von unserem Bauchnabel weg auf den Gekreuzigten zu schauen. Das war die Zeit, in der es erste Ein- und Ausstiege ins Vorberei- tungsteam gab.
Der wachsende Besucherstrom des Lobpreisgottesdienstes bestärkte uns aber in der Einschätzung, dass Gott all unser Wollen und Versagen segnete und es weiter gehen sollte. So wuchsen die Dienste nach und nach, am Beginn gab es gerade mal drei Sängerinnen und drei Gitarren, zwei Segnende usw.! Weitere Seelsorge oder das Treffen im Pfarrsaal kamen erst hinzu, als sich von den Mitfeiernden immer mehr in Dienst nehmen ließen und uns unterstützen wollten.
So macht der Lobpreisgottesdienst seit fast 20 Jahren die Erfahrung, dass Gott immer wieder für die Mitarbeiter sorgt, in ihrem persönlichen Leben und Umfeld, aber auch in den einzelnen Dienstbereichen, die immer mal wieder einen Wechsel erlebten und neu zu besetzen waren.
Im Gründungslobpreisteam waren meiner Erinnerung nach: Brigitte, Isabel, Steffi, Andreas, Pfarrer Benkler, Veronika, Martha-Maria und Hansjörg, Christine, Beate, Raffaela und Susanne. An die Gesichter der Singener Gebetskreisler kann ich mich zwar noch erinnern, leider aber nicht an ihre Namen.
Am Ende der Historie möchte ich die kleine Therese von Lisieux bitten, erneut Rosen der Liebe und der Gnaden über die Lobpreisgottesdienste zu erbitten, über alle, die sie besuchen und über alle, die in ihnen treu dienen.