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Für zukünftige Lobpreisler
 

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Es ist nicht gerade eine leichte Aufgabe, über den "Lobpreis" zu schreiben und zu beschreiben, dass es jeder versteht. Es hat jedenfalls mit Glauben zu tun, und das kann man eigentlich nicht lernen. Entweder man hat oder man hat nicht. Es ist die innere Einstellung des christlichen Glaubens, einfach mehr zu tun, als nur die sonntägliche "Pflichterfüllung". Wer sich über die Motivation zum Lobpreis ein Bild machen möchte, der kann, unter "Teams" bei den einzelnen Aussagen von Mitgliedern des Lobpreisteams, mehr erfahren.

Einmal, am letzten Samstag im Monat (siehe Aktuell → Vorschau), treffen wir uns zum Lobpreisgottesdienst (siehe Kontakt → Wegbeschreibung).
Zur Form des Lobpreises ist zu sagen, dass es kein Ersatz für das Gemeindeleben ist, sondern ein ergänzendes Angebot zum normalen christlichen Leben darstellt. In der Regel ist es auch kein Gottesdienst im herkömmlichen Sinn, sondern es soll dabei unsere ganz besondere Beziehung zu unserem Schöpfer zum Ausdruck gebracht werden. Lobpreis ist nicht nur die eineinhalb bis zwei Stunden (solange geht der Lobpreis), sondern es gehört vielmehr auch die Zeit der innerlichen Vorbereitung und Vorfreude mit dazu. Wenn dann noch die Zeit der Nachbesinnung und Nachbetrachtung dazu kommt, ist man auf dem Weg, dass man sich ein Leben ohne Lobpreis nicht mehr vorstellen kann.

Ablauf des Lobpreisgottesdienstes

Zur Gestaltung unserer Lobpreisgottesdienste noch einiges fürs Verständnis. Als Erstes kommt natürlich eine Begrüßung mit der Bekanntgabe des Themas und des Ablaufs. Das Thema kann Bezug zu einem aktuellen Ereignis haben, es kann sich ein Thema über mehrere Abende erstrecken, so z. B. wie 1. erhalte ich den Segen Gottes und 2. wie kann ich selbst zum Segen werden. Ein Thema war "Hab Vertrauen ich bin es" und das Paulusjahr waren Themen in der Vergangenheit.
Es sind vier Teile, die den Lobpreisgottesdienst kennzeichnen.
Der erste Teil, der eigentliche Lobpreis, als Einstimmung. Dabei wird viel gesungen. Die Lieder sind so ausgewählt, dass sie vom Charakter eingängliche Melodien und einprägsame Texte besitzen. Sinn und Zweck dabei ist es, dass man eine Beziehung zu Gott aufbaut. Es gibt viele Möglichkeiten die Beziehung zu unserem Schöpfer aufzubauen. Dies kann fast überall und zu jeder Zeit möglich sein und ist an keine Form gebunden. Es kann kurz oder auch lang sein, still oder auch laut. Da Gesang schon seit Urzeiten eine Form der Gottesanbetung ist, möchten wir gerne diese Tradition fortführen, da sie ganz besonders dazu geeignet ist, die Einzigartigkeit und Stimmung zu betonen.
Daran schließt sich der zweite Teil an, eine Lesung aus der Heiligen Schrift, das zum Thema passt. Auf obiges Beispiel bezogen, auf "Hab Vertrauen ich bin es", ist die passende Bibelstelle Matthäus 14 22-33. Es wird jetzt kaum eine Überraschung sein, dass die Ansprache sich auf Mt 14 22-33 bezieht. Es muss aber nicht immer so ablaufen, sondern es ist auch Praxis, dass einer oder mehrere Besucher ein Zeugnis abgeben, was sie mit oder auch durch Gott erfahren haben. Dies dient dazu, dass andere Besucher durch dieses Zeugnis in ihrem Glauben bestärkt werden. Dazu ist anzumerken, dass es kürzere Erlebnisse (zwei bis fünf Minuten) sein sollten, und es am besten ist, wenn Sie der Teamleitung eine schriftliche Schilderung abgeben.
Es schließt sich der dritte Teil an. Die Zeit der Anbetung. Kennzeichen dafür ist, dass dazu ein ruhiges Musikstück, mit wenig Text, für die Einstimmung gespielt wird. Im Allerheiligsten wird Jesus auf dem Altar ausgesetzt, als Kennzeichen dafür, dass er jetzt ganz besonders mitten unter uns ist. Es ist eine Zeit der Stille und der inneren Einkehr, in der jeder seine ganz persönlichen Anliegen, Bitten, Sorgen aber auch mit seiner Freude sich Jesus zuwenden kann.
Nach dieser sehr ruhigen Zeit, kommt im vierten Abschnitt wieder etwas, was man in dieser Form vom normalen Gottesdienst nicht kennt, der Segnungsteil. Begleitet wird er musikalisch auch von Instrumentalstücken. Was als erstes auffällt ist, dass sich das Segnungsteam in Zweiergruppen in den Gängen verteilt und jeder, der möchte, kann sich mit seinen ganz persönlichen Anliegen dem Segnungsteam zuwenden und gemeinsam im Gebet um Gottes Hilfe anrufen. Auch dieser Teil ist eine Zeit der Anbetung.
Beendet wird der Lobpreisgottesdienst mit einem gemeinsamen gesungenen "Vater unser" bei dem wir unsere gemeinsame Verbundenheit durch die Bildung einer Kette zeigen, indem wir unserem Nachbarn unsere Hand anbieten. Eine Verabschiedung ohne Segen wäre keine und wer dann noch das Schlusslied mitmacht, kann ganz zum Abschluss noch bei einer Tasse Tee mit Gebäck das eine oder andere Gespräch im Pfarrsaal führen. Es ist durchaus üblich, dass es jetzt 21.30 Uhr ist und wer die zwei Stunden nicht einplanen kann, der kann durchaus auch den Lobpreis früher verlassen.
Wie der Lobpreis entstand

Aus der geschichtlichen Betrachtung entstand der Lobpreis wie wir ihn heute kennen vor ca. 100 Jahren aus der Pfingstbewegung heraus. Es geht dabei vor allem das Wirken des Heiligen Geistes wieder mehr zu würdigen.
Seit dem Ende der 60er Jahre gibt es in der katholischen Kirche - wie auch in anderen christlichen Kirchen - einen neuen geistlichen Aufbruch. Menschen erfahren diesen als ein Geschenk des Heiligen Geistes, als ein neues persönliches Pfingsten. Auf der ganzen Welt bezeugen Millionen von Christen, dass sie eine neue lebendige Gottesbeziehung gefunden haben. In der Liturgie der römisch-katholischen Kirche findet sich der Lobpreis unter anderem in dem Lobhymnus "Ehre sei Gott in der Höhe". Ein weiterer bekannter Lobpreis ist der Sonnengesang des Hl. Franziskus.

Anerkennung und Würdigung durch den Vatikan

Der internationale und seit 1993 päpstlich anerkannte Verband der Charismatischen Erneuerung (ICCRS), dessen Hauptsitz direkt im Vatikan angesiedelt ist, feierte im Jahr 2007 sein 40-jähriges Bestehen. Die Charismatische Erneuerung entstand im Februar 1967 in Pittsburgh, Pennsylvania (USA). Die Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche ist eine offene Bewegung, ohne formelle Mitgliedschaft.

Schlussbemerkung

Es würde an dieser Stelle zu weit führen, noch mehr darüber zu schreiben. Wer sich näher damit befassen möchte, kann sich die Aussagen über die Gründung des Lobpreises in Singen von ehemaligen Mitgliedern, die von Singen weggezogen sind, durchlesen. Zu finden unter "Wie alles begann". Eine weitere Möglichkeit wäre, auf unserer Homepage unter "Links" sich die Seite mit den Verlinkungen über Lobpreis anzusehen. Bei Fragen sind wir per E-Mail oder über das Gästebuch erreichbar. Außerdem gibt es Kathpedia, Wikipedia oder auch einfach per Suche im Internet die Möglichkeit sich weiter zu informieren.


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